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Ein Traum in
Silber und Weiss ... schon erfüllt ? (Britta Busse,
geschrieben 1996 für die
Tabby-World) |
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Erinnern Sie sich, wie ich in dem Artikel „Ein Traum in Silber und Weiß“ davon berichtet habe, wie ich auf die Silbertabby auf Weißen aufmerksam wurde und wie mich diese Farbe immer mehr faszinierte bis ich nicht mehr widerstehen konnte? Und wie dann die ersten Silbertabby Weißen, nämlich ein Bicolour-Mächen und ein Van-Kater, zu uns kamen sowie die ersten Reaktionen auf die beiden während ihrer ersten Ausstellungen? Nun hier ein kleines Update, wie es mir bzw. uns ergangen ist. Nun sind mittlerweiler 2 Jahre vergangen, unsere beiden Silberlinge sind gute 2 Jahre alt und es gab von jedem schon den ersten Nachwuchs. Von dem Kater natürlich schon mehr, da wir für sehr gute Freunde, die ebenfalls an dieser Farbvariante interessiert sind oder die uns gern bei der Anerkennung dieser entzückende Farbe unterstützen, zum Decken freigegeben haben. Die Zeit bis unser Van-Kater geschlechtsreif war, haben wir genutzt um unsere einzige Silber-Kätzin, nämlich die Silbertabby „Kikicat’s Oh Happy Day“ von Heike Wagener mit unserem Blautabby zu verpaaren. Das Ergebnis waren vier zauberhafte Silbertabbies, die uns aber von der Farbe nicht so gut gefielen. Denn hier hatte die Mutter die gesamte Bandbreit, also von wenig bis sehr viel, ihres Rufismus (cremefarbene bis braune Flecken) weitergegeben und die Patina, die unser Blautabby zum Teil hat, hat das übrige dazu getan. Eine große Schwierigkeit war natürlich die geringe Anzahl von Silbernen Mädchen in unserem Kreis. Also behielt Heike Wagener ein Mädchen, nämlich „Heiwa’s A Star Is Born“, und ich ebenfalls, nämlich Heiwa’s Sweet Nothing. Daher mußten wir immer wieder auf einfarbige Kätzinnen ausweichen, wobei uns viele und z. T. auch erfahrene Züchter darauf hinwiesen, daß durch Einkreuzung von Einfarbigen der Rufismus verstärkt wird. Dies können wir nur zum Teil bestätigen. Denn aus unserer Blaucreme x Silbertabby-Van haben wir Kätzchen mit einem Top-Silber erhalten. Unser Van-Kater deckte schon mit fast genau einem Jahr. Aber wie schon gesagt, durch die geringe Anzahl von Silbermächen, haben wir ihn also mit Schildpatt, Browntabby, Blaucreme verpaart. Und da unser Kater mischerbig für Silber ist, hat hier leider die Statistik zugeschlagen. Ein Viertel des Wurfes waren immer Silberne. Dann endlich wurde er mit dem ersten Silbermädchen , nämlich Malou’s Isn’t She Lovely (im Besitz von Lisa Hoij) verpaart. Daraus erhielten wir zwei Silbertabby auf Weiß und ein Smoke auf Weiß, leider alles Kater. Ein Kater „Malou’s Answered Prayer Junior“ lebt jetzt bei uns und der andere Silbertabby auf Weiß „Malou’s More Than I Can Say“ bei Birgit Becker. Die nächste Verpaarung war dann mit Heiwa’s A Star Is Born (Silbertabby). Endlich: Im Wurf waren u. a. zwei Silbertabby auf Weiß-Mädchen. „Heiwa’s High Society“ kam zu uns und „Heiwa’s ........ blieb bei Heike Wagener. Wie schon gesagt, der Zuchtanfang gestaltete sich aufgrund der wenigen Silbermädchen etwas zögerlich, aber das ist jetzt vorbei. Außerdem haben sich immer mehr Züchter an diese Farbe herausgewagt. Mittlerweise sind wir so ca. 13 Züchter im In- und Ausland, die aktiv an diesem „Traum“ arbeiten. Und wir konnten sogar drei Silbertabby-Exotic Mächen für unser Zuchtprogramm gewinnen, die gemeinsam mit unseren Silbertabby- und Silbertabby auf Weiß-Mädchen im nächsten Jahr auch bei den Mädels die richtige Ausgangsbasis bilden. Hier noch ein Beispiel, was für Überraschungen die Natur aus einer Verpaarung Schwarz-Weiß x Silbertabby Van (geboren bei Anke & Norbert Gaffke) für uns bereit hielt: Fünf Kitten in 1x Smoke auf Weiß (m), 1x Browntabby auf Weiß (m), 2x Browntabby auf Weiß Harlekin(m/w), 1x Smoke auf Weiß Van (w). Die Rolligkeitspause bei einigen unserer Mädchen wurde recht früh beendet worden, so daß wir bald wieder Nachwuchs erwarten werden. Diesmal, wie oben ja schon gesagt, überwiegend von Silbermädchen, so daß die Chance auf Silbertabby auf Weiß wesentlich größer ist als bisher. Wir hoffen jedenfalls ganz fest darauf und drücken die Daumen. Ich weiß, daß viele von Ihnen uns ebenfalls die Daumen drücken, wenn leider auch nicht alle. Hier nur eine kleine einmalige Anmerkung von uns, weil wir grundsätzlich nur ein Ziel verfolgen, nämlich durch die Liebe zu unseren Katzen wunderschöne Kätzchen zu züchten: Wir geben die Hoffnung nicht auf, daß auch unserer „sogenannten Gegner“ (mir fällt leider kein anderer Begriff dazu ein) sich darauf besinnen, daß wir alle ein und dasselbe Hobby pflegen und nicht immer gegeneinander „arbeiten“ sollten und vielleicht still nebeneinander her „leben“ können. Man hat anscheinend wohl nicht gemerkt, daß WIR keinem etwas Böses wollen. Es ist für uns alle schwer genug, neben Beruf, Haushalt und Alltag unserem Hobby zu frönen. So, nun Schluß damit! Also der Traum ist Wahrheit geworden und unsere Wünsche sind fast erfüllt. Es fehlt nur noch die Anerkennung in der FIFe. Aber wenn es weiter so gut läuft, werden wir sehr, sehr bald auf der Ziellinie stehen, nämlich die Zulassung zum Champion Status durch FIFe-Generalversammlung. Wir werden Sie weiter auf dem Laufen halten und Ihnen dann in einem der nächsten Hefte dazu auch Bilder unseres Nachwuchses zeigen. November 1996,Britta Busse |
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